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Erstkommunion und Firmung in unserer Gemeinde
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Alle wichtigen Informationen zur Erstkommunion und Firmung finden Sie auf den jeweiligen Seiten.
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Was tun wenn...
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... ein Kind geboren ist?
Bitte rufen Sie rechtzeitig im Pfarrbüro an und erkundigen Sie sich nach dem nächsten Taufseminartermin.
Die zwei Abende dienen der Vorbereitung. Der Pfarrer besucht Sie ausserdem in Ihrer Familie, um die Feier zu besprechen und Fragen zu klären.
Wenigstens ein katholischer Pate muss von Ihnen gewählt werden.
... Sie Angebote für Ihr Kind suchen
Ein Spielkreis und mehrere Krabbelgruppen haben ihr Zuhause in unserer Gemeinde. Bitte informieren Sie sich im Pfarrbüro. Unsere Kindergärten freuen sich, wenn Sie Ihr Kind dort anmelden.
... jemand in die katholische Kirche aufgenommen werden will
Der Aufnahme oder Wiederaufnahme gehen einige vorbereitende Gespräche mit dem Pfarrer voraus. Wenn feststeht, dass die notwendigen Glaubensvoraussetzungen gegeben sind, wird geprüft, ob bereits eine gültige Taufe vorliegt. Der Bewerber wird zur Beichte zugelassen und im Rahmen einer Messfeier aufgenommen. Dabei empfängt er die Firmung und die hl. Kommunion.
... Ihr Kind auf die Kommunion oder Firmung vorbereitet werden soll?
Hierfür werden Sie rechtzeitig angeschrieben bzw. über den Pfarrbrief informiert.
Sollten Sie einen Termin verpasst haben, oder erst nach Beginn des Vorbereitungskurses zugezogen sein, so melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.
In dem Firmblog berichten unsere Firmlinge des Jahrgangs 2004/2005 über ihren Weg zur Firmung.
...Sie das Sakrament der Beichte empfangen wollen?
In unseren Gemeinden St. Altfried und St. Nikolaus können Beichtgelegenheiten nach besonderer Vereinbarung angeboten werden. Wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.
... jemand kirchlich heiraten will? Der große Tag der Hochzeit erfordert gründliche Vorbereitung. Deshalb melden Sie sich bitte rechtzeitig vor dem geplanten Termin beim Pfarrer. Die Teilnahme an einem Ehevorbereitungsseminar in der Kath. Familienbildungsstätte ist wünschenswert. Vom Pfarramt, wo Sie getauft worden sind, besorgen Sie sich bitte einen neu ausgefertigten Taufschein zum Zweck der Eheschließung.
...Sie einen Beruf in der Kirche ergreifen wollen?
Die Diözesanstelle Berufe der Kirche bietet schriftliche Informationen, die auch kostenlos zugesandt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich persönlich zu informieren, indem ein Besuch oder Gespräch vereinbart wird
Diözesanstelle Berufe der Kirche Domhof 18-21 31134 Hildesheim Tel. 05121 307-317
.... jemand schwer krank ist
Bitte rufen Sie den Pfarrer rechtzeitig, möglichst vor einer Einlieferung ins Krankenhaus. Die Sakramente der Buße, der Krankensalbung und der Kommunion sollen den Kranken trösten und stärken. Sooft jemand ernstlich erkrankt ist, sollte er sie empfangen. Es ist schön, wenn die ganze Familie an der Sakramentenspendung teilnimmt.
...jemand gestorben ist
Bitte setzen Sie sich mit dem Pfarrer in Verbindung, damit gemeinsam mit der Bestattungsunternehmen ein Termin für Requiem und Beisetzung vereinbart werden kann. Dabei sollte auch ein Besuch der nächsten Angehörigen beim Pfarrer (oder umgekehrt) vereinbart werden.
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Was sind Sakramente?
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In der katholische Kirche werden sieben Sakramente gefeiert: Taufe, Eucharistie, Firmung, Bußsakrament (Sündenvergebung, Schuldnachlass, Buße), Ehe, Priesterweihe, Krankensalbung.
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Taufe
Ein Kind wird geboren, ein neues Leben beginnt. Ein junger Mensch oder ein Erwachsener macht in seinem Leben einen einschneidenden Schritt der Veränderung, der auch den Glauben berührt. Meist sind es solche Situationen, in denen die Frage nach der Taufe auftaucht. Denn in ihnen geht es um Zukunft, um Deutung des Neuen, um konkrete Gestaltung des Lebens. Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament des Glaubens, des Vertrauens, der Geborgenheit und Führung. Es schenkt ein verlässliches Fundament für das Leben. Die Taufformel „Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ bringt das in verdichteter Weise zum Ausdruck.
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Eucharistie
Eine Sehnsucht ist allen Menschen eingestiftet. Sie sehnen sich nach Gemeinschaft und Berührung, nach Kommunikation und Austausch, kurz nach Liebe. Die Kirche hat von Jesus Christus im Abendmahlsaal ein Abschiedsgeschenk bekommen, das diese Sehnsucht stillt. „Tut das zu meinem Gedächtnis!“ Jesu Testament lautet: Versammelt euch in meinem Namen, betet und singt miteinander, brecht das Brot und reicht euch den Becher – dann werdet ihr ein Leib mit mir und ein Leib untereinander werden, der weiterlebende Leib Christi.
So ist die Eucharistiefeier zur Mitte der Gemeinschaft der Kirche geworden und die Quelle, aus der sie alle Kraft schöpft. Es ist das Geheimnis des Glaubens: Jesu Opfer und seine Hingabe bezeugen für immer, dass die Liebe die Wandlung der Welt bewirkt.
In der Erstkommunion werden die Kinder in dieses Geheimnis eingeführt.
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Firmung
Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist.
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Bußsakrament
Der Mensch ist nicht nur gut. Er macht Fehler und verfehlt sich. Er wird schuldig und bleibt viel schuldig. Er sündigt und sondert sich ab vom Fluss des Lebens. Unterschiedlich sind die Begabungen und Stärken der Menschen, unterschiedlich auch die Lebensbedingungen und Belastungen, denen sie ausgesetzt sind. Ihnen entsprechend ist auch die jeweilige Verantwortung und das Versagen des Einzelnen.
Das Sakrament der Beichte möchte den Menschen in solch schwierigen Situationen helfen. Und zwar indem es einlädt
- das Gewissen und die Urteilsfähigkeit zu sensibilisieren
- die Fähigkeit zur Selbstkritik, zu Trauer und Reue nicht zu verlieren
- einen Raum des Aussprechens und des Erzählens zu haben
- Worte der Lossprechung, der Verzeihung und der Versöhnung zu hören
- kleine Schritte der Veränderung zu versuchen.
Das Sakrament der Buße, die Beichte, ist in einer Umbruchsituation. Die Suche nach einer lebensbezogenen Form ist bei dem einzelnen Christen und in der Gemeinschaft der Kirche sehr lebendig.
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Ehe
Geschaffen wurde der Mensch als Mann und Frau. Das liebende, ehrfürchtige und fruchtbare Umgehen miteinander ist Ziel der Schöpfung. Das ist der Grund, warum die Gemeinschaft der Kirche das Sakrament der Ehe feiert. Es ist ein Abenteuer, wenn zwei Menschen sich binden – und zwar für gute und schwierige Zeiten – und das im Ehebund bekräftigen. Weil dies nicht selbstverständlich ist und auch nicht leicht, lädt die Kirche ein, Jesus Christus mit in diesen Bund zu nehmen als Begleiter und Freund, als Berater und Teiler, als Mahner und Warner. Zugleich bietet sie ihr solidarisches Mitgehen und ihre Hilfe für diese anspruchsvolle Lebensform an in Familienkreisen, Eheberatung.
In der Broschüre "Kirchlich heiraten - aber wie?" werden die wichtigsten Fragen zum katholischen Eheverständnis und zur kirchlichen Eheschließung beantwortet, z.B.: Was haben konfessions- oder religionsverschiedene Partner zu beachten?
Eine zweite Broschüre zeigt Geschiedenen einen Weg zur kirchlichen Heirat auf. "Chance für Geschiedene" gibt Hinweise, wie eine kirchlich ungültige Eheschließung festgestellt wird. Neben der Beschreibung des Verfahrens werden auch wichtige Kontaktadressen mitgeteilt.
Bestelladresse: Bischöfliches Generalvikariat, FB Erwachsenenpastoral.
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Priesterweihe
Wozu gibt es die Gemeinschaft der KircheMit den Worten der Heiligen Schrift gesagt: Um Segen auf die Welt zu legen, um ein Segen für die Menschen zu sein. Dieser Segen wird vor allem sichtbar in den sakramentalen Zeichen der Kirche. Sie den Menschen zu schenken, sie für sie zu öffnen ist die priesterliche Aufgabe der Kirche. Es braucht dafür die Befähigung und Weihe durch die Gemeinschaft der Kirche. Das geschieht in der Priesterweihe. In ihr werden – bisher ausschließlich – Männer in den Dienst genommen, damit beauftragt und dafür geweiht:
- in ihrer Mitte, in der Eucharistiefeier, die Person und das Handeln Jesu Christ zu vergegenwärtige
- Umkehr und neues Leben in Taufe, Firmung, Beichte und Krankensalbung zu ermöglichen
- und Menschen auf ihrem Lebensweg die Hilfe Gottes zuzusprechen und erfahrbar werden zu lassen
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Das Sakrament der Krankensalbung
Kein menschliches Leben wird von Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie sind Zeichen unserer Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden Lebens, des Sterbens und des Todes. Die Gemeinschaft der Kirche hat von ihrem Beginn an – getreu dem Schicksal ihres Herrn und Meisters Jesus Christus – diese Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der Krankensalbung. Lange Zeit war dieses Sakrament als letzte Ölung nahe an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.
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Texte mit frdl. Genehmigung des Erzbischöflichen Ordinariats München
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