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Kirchen

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Die St.-Altfried-Kirche und ihre Kunstschätze

Die Form der St. Altfriedkirche ist ein langgezogenes Sechseck mit schwarzem Zeltdach aus Kunstschiefer. Innen und außen ist sie mit rotbraunem Klinker verblendet. Sie hat ein umlaufendes Oberlichtband, das auf der zum Innenhof gelegenen Seite bis auf die Erde hinabreicht.

Etwa 320 Sitzplätze sind vorhanden. Der kleine Innenhof (Atrium) trennt die Kirche vom eingeschossigen Pfarrheim. Es umfasst einen Saal für rund 120 Menschen mit einer angeschlossenen Küche und Theke, sowie verschiedene Räume im Keller für die Kinder- und Jugendarbeit.

An das Pfarrheim schließt sich das zweigeschossige Pfarrhaus an. In ihm sind neben der Wohnung für den Pfarrer auch das Pfarrbüro für die Sekretärin sowie ein Sprechzimmer untergebracht.

Auf einen Kirch- oder Glockenturm hat man (aus finanziellen Gründen) verzichtet.

Für die Ausstattung der Kirche wurden vorwiegend Naturmaterialien, wie helle Fichte, heller Jurastein und graugrüner Dolomitstein verwandt. Das verhindert, trotz der modernen Form der Kirche, einen düsterfunktionalen Eindruck und ergibt eine freundliche Atmosphäre.

Das farbige Bleikristallfenster: in die Nordfront eingesetzt, ist es ein Blickfang. Angefertigt nach einem Entwurf von Paul Corazolla (Berlin), bezieht es sich in seinem Ausdruck auf das 21. Kapitel “Geheime Offenbarung” aus der Bibel. “Ich (Johannes) sah die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herniederkommen, ausgestattet wie eine Braut. Sie funkelt wie ein Edelstein, die Stadt selber aus reinem Gold, Ähnlich reinem Glase. Die Herrlichkeit Gottes beleuchtet sie, und ihr Licht ist das Lamm.




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